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| Nährwerte |
auf 100 g / ml |
| Alkohol |
80 % vol
|
Zusatzinformationen
Da Rum in Ermangelung an Kolonien, in denen das zur Rumherstellung nötige Zuckerrohr wuchs, in Österreich-Ungarn nicht immer in ausreichender Menge zur Verfügung stand, behalf man sich mit „Inländer-Rum“ als Ersatzprodukt. Seine Entstehung geht auf einen Apotheker aus Krems an der Donau im 19. Jahrhundert zurück und ist ein Beispiel für die zahlreichen in Apotheken entstandenen alkoholischen Getränke wie zum Beispiel Magenbitter. Es handelte sich um eine Mischung aus Ethylalkohol, Wasser sowie verschiedenen Aromastoffen und Farbstoffen von rumähnlichem Geschmack und Aussehen.
Erst seit 1. Jänner 1999 muss die Alkoholbasis des Inländerrums aus der Zuckerrohrverarbeitung stammen, was bis dahin nicht der Fall war.
Der Name „Inländerrum“ sollte das Produkt anfangs gegen den echten, importierten Rum abgrenzen, unterliegt zwischenzeitlich aber zahlreichen auch EU-Richtlinien und führte zu teils seltsamen aber EU-konformen neuen Namen wie „Inländer Spirituose“ (Österreich), „Tuzemák“ (Tschechien, tuzemec = Inländer) oder „Hajós“ (Ungarn, hajós = Schiffer, Seemann). Mittlerweile ist durch die EU Richtlinie Verordnung 110/2008, Annex III geregelt, dass Inländer-Rum zu 100 % in Österreich produziert werden muss. Inländer-Rum ist damit eine geschützte österreichische Spezialität.
Hersteller / Vertrieb
S.Stroh GmbH A-9020 Klagenfurt - Billa
Hersteller (gemäss Strichcode-Verwaltung GS1)
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Letzte Änderung
Anonym am 2. Feb 2017
Erfasst
Anonym am 3. Aug 2014
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