Warum Du die Inhaltstsoffliste auf „PEG“ prüfen solltest

Bedenkliche Inhaltsstoffe in Kosmetik

Warum Du die Inhaltstsoffliste auf „PEG“ prüfen solltest - Bedenkliche Inhaltsstoffe in Kosmetik

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Synthetische Inhaltstoffe in Kosmetikprodukten sind heute keine Seltenheit mehr. Polyethylenglykole – PEG – sind billig, vielseitig einsetzbar und deshalb bei den Herstellern von Cremes, Shampoos und Zahnpasta beliebt. Doch trotz ihrer häufigen Anwendung sind die Stoffe umstritten.

Was sind PEG?

Polyethylenglykole (PEG) und PEG-Derivate wie Copolyol oder Polyglykol sind synthetisch hergestellte Stoffe, die hauptsächlich in Kosmetikprodukten verwendet werden. Hersteller nutzen sie als Emulgatoren in Cremes, Shampoos oder Deos, damit beispielsweise Wasser und Öl besser miteinander vermischt werden können.

PEG finden sich darüber hinaus in Produkten unseres alltäglichen Lebens, in Spül- und Reinigungsmitteln, Polituren, Arzneimitteln und Textilien. Der Stoff ist flexibel einsetzbar und verhältnismäßig günstig für die Produktion.

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PEG – unter Verdacht, den gesamten Organismus zu schädigen

In Cremes sollen PEG die Haut aufnahmefähiger für die enthaltenen Wirkstoffe machen. Genau das gilt jedoch auch als Nachteil. Denn ebenso wie die angeblich positiven Wirkstoffe sollen durch PEG auch schädliche Stoffe in die Haut gelangen, da ihre natürliche Barrierefunktion geschwächt wird.

Kritiker bemängeln, dass Bakterien über die Haut in die Blutbahn gelangen und so eine Immunreaktion auslösen können. Die Folgen seien Hautirritationen, Allergien, Neurodermitis, Rötungen, Kopfschmerzen und Übelkeit. Diesen Hilferuf des Körpers sollte man ernst nehmen, erklärt Rainer Plump, Vorstand der „neuform“ und Stiftung der Reformhaus-Fachakademie: „Der Körper signalisiert: Ich werde mit synthetischen Stoffen bombardiert, die ich nicht mehr verkraften kann“.

Besonders kritisch seien PEG in Sonnenschutzmitteln. Beim Schwitzen verdunstet Flüssigkeit auf der Haut und reagiert mit den chemischen Stoffen der Sonnenmilch. Es entstehen kleine Pickelchen auf der Haut, die sogenannte Mallorca Akne.

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Abbau dauert Jahrzehnte

Nicht nur unser Körper kann unter der Belastung durch den synthetischen Stoff leiden. Bei der Herstellung von PEG und etholoxierten Substanzen wird darauf geachtet, einen möglichst stabilen und haltbaren Stoff herzustellen. Das ist zwar gut für die Produkte, der Umwelt schadet es hingegen erheblich. Mikroorganismen brauchen zum Teil Jahrzehnte für den Abbau.

Auf die Kennzeichnung PEG und „eth“ achten

Obwohl Hersteller eigentlich verpflichtet sind, alle Inhaltstoffe ihrer Produkte anzugeben und entsprechend zu kennzeichnen, sind die Formulierungen für den Konsumenten nicht immer eindeutig. Bei Polyethylenglykolen sollte man auf die Vorsilbe „PEG“ und die Buchstabenfolge „eth“ im Inhaltsstoffverzeichnis achten. Wer auf Nummer sicher gehen will, orientiert sich an Qualitätssiegeln wie zum Beispiel dem von „neuform“. Es garantiert PEG-freie Produkte und entsprechende Qualitätsrichtlinien.

Diese Produkte enhalten beispielsweise PEG

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