Hochverarbeitetes Essen schadet Gesundheit

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Pizza, Softdrinks, Fertiggerichte – bequem, günstig und allgegenwärtig. Doch was praktisch erscheint, kann krank machen. Eine Artikelserie im renommierten Fachjournal The Lancet zeigt: Hochverarbeitete Lebensmittel (ultra-processed foods, kurz UPFs) gefährden weltweit die Gesundheit.

43 internationale Expert:innen schlagen Alarm: Der stark zunehmende Verzehr von UPFs wird mit Übergewicht, Diabetes, psychischen Erkrankungen und sogar einem erhöhten Sterberisiko in Verbindung gebracht. Besonders kritisch ist die Lage in Deutschland: Bis zur Hälfte der angebotenen Produkte in Supermärkten gelten als hochverarbeitet.

Was genau sind UPFs?

Zur Kategorie gehören alle Produkte, die stark verändert wurden und viele Zusatzstoffe enthalten – etwa verzehrfertige Mahlzeiten, Snacks, Süßigkeiten oder aromatisierte Getränke. Sie bestehen meist aus isolierten Zutaten wie Zucker, Fett oder modifizierter Stärke, häufig angereichert mit Farbstoffen, Emulgatoren oder künstlichen Aromen.

Warum ist das ein Problem?

Die stark verarbeiteten Produkte verdrängen frische und gesunde Alternativen vom Speiseplan. Besonders problematisch ist das bei Kindern und Jugendlichen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt zudem, dass sich viele Menschen gesunde Lebensmittel wie Obst oder Hülsenfrüchte schlicht nicht mehr leisten können – UPFs hingegen sind billig und leicht verfügbar.

Was fordert die Wissenschaft?

Die Lancet-Reihe ruft nach einem Kurswechsel in der Ernährungspolitik: Zuckersteuern, klare Warnhinweise, Werbeverbote für Kinder und Subventionen für gesunde Lebensmittel sollen helfen, die Kontrolle zurückzugewinnen. Eine bessere Kennzeichnung und verbindliche Qualitätsstandards für die Verpflegung in Schulen und Kitas sind ebenfalls Teil des Maßnahmenkatalogs.

Besser einkaufen mit CodeCheck

Mit der CodeCheck-App erkennst du hochverarbeitete Produkte auf einen Blick – und findest gesündere Alternativen. Einfach Barcode scannen, Zusatzstoffe und Nährwerte checken und bewusst entscheiden. Denn: Gesundheit beginnt im Einkaufswagen.

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