Zucker sorgt für Übergewicht und verursacht viele Krankheiten – wenn er regelmäßig in größeren Mengen gegessen wird. Doch oft wissen wir garnicht, was wir da täglich an Zucker zu uns nehmen. Wir zeigen Dir deshalb fünf unerwartete Zuckerfallen aus dem Supermarkt und stellen Dir zeitgleich gesünderen Alternativen vor.
Weshalb ist Zucker ungesund?
Zu viel Zucker macht dick
Essen wir zuckerreiche Lebensmittel, sorgt dies dafür, dass unser Blutzuckerspiegel schnell ansteigt und danach ebenso rasch wieder absinkt – manchmal sogar unter das Ausgangsniveau. Diese Unterzuckerung löst dann ein Hungergefühl oder sogar Heißhungerattacken aus. Deshalb essen wir nach dem Konsum von Zucker mehr, als wir brauchen und legen ungesunde überflüssige Pfunde zu. Bei starkem Übergewicht, einer sogenannten Adipositas, wächst dadurch auch das Risiko für Begleit- oder Folgeerkrankungen wie Typ-2-Diabetes, eine Fettleber oder Atherosklerose.
Zu viel Zucker macht krank
Darüber hinaus belastet Zucker unseren ganzen Organismus und erhöht das Risiko für Karies und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Zucker kann indirekt auch Krebs verursachen, da ein übermäßiger Verzehr dick macht und Übergewicht allein als drittgrößter Faktor für diverse Krebsarten gilt.
Zu viel Zucker macht schlechte Haut
Der schnell ansteigende Blutzuckerspiegel durch zuckerhaltige Lebensmittel sorgt auch dafür, dass die Ölproduktion der Haut angeregt wird und es zu Entzündungen kommt. Diese Kombination sorgt für Pickel und Mitesser und kann sogar Akne verursachen. Zudem lässt Zucker die Eiweißstrukturen in unserem Körper überzuckern, was zur Folge hat, dass sich Falten bilden und die Haut schneller altert.
In welchen Supermarkt-Produkten versteckt sich Zucker?
Wenn wir von Zucker sprechen, meinen wir den weißen Industriezucker, der in den meisten Produkten im Supermarkt zu finden ist. Er wird als Geschmacksverstärker und Konservierungsmittel eingesetzt.
Besonders viel Zucker steckt meist natürlich in allen Süßigkeiten, Eiscremes, Limonaden und anderen süßen Produkten. Aber auch in vermeintlich herzhaften Lebensmitteln wie Krautsalat, Tomatensoße, Dressings oder Pizza ist fast immer Zucker zugesetzt. Hier hilft ein Blick auf die Zutatenliste, auf der Zucker immer angegeben werden muss.
Um einen erhöhten Zuckerkonsum zu meiden, lohnt es sich auf Fertigprodukte zu verzichten und frisch zu kochen – oder gesündere Alternativen zu finden. CodeCheck hilft Dir dabei, eine möglichst zuckerreduzierte Variante oder Alternative zu deinen Lieblingsprodukten zu finden.
CodeCheck hilft Dir, Zucker zu erkennen
Die CodeCheck-App zeigt Dir auf einen Blick mithilfe der Nährwert-Ampel an, wie viel Zucker ein Produkt enthält. Dafür musst Du nur den Barcode des Lebensmittels in der App scannen oder den Produktnamen in die Suchfunktion eingeben.
Ist der Bereich „Zucker“ in der Nährwert-Ampel grün markiert, heißt das nach der britischen Lebensmittelbehörde „Food Standards Agency“ (FSA), dass das Produkt bedenkenlos häufig gegessen werden kann. Gelb empfiehlt einen eingeschränkten und rot einen sehr seltenen Verzehr des Produkts.
Zu beachten ist, dass diese Richtlinien für eine erwachsene Frau gelten. Deshalb kann ein Kind weniger und ein Mann mehr desselben Produkts essen. Und auch Alter, Geschlecht und Tätigkeit wirken sich auf unseren Nährwertbedarf aus.
Besonders praktisch ist, dass die Ampel genau anzeigt, wie viel Gramm Zucker je 100 Gramm eines Produkts enthalten sind. So kannst Du Produkte sehr leicht hinsichtlich ihres Zuckergehaltes vergleichen.
5 Zuckerfallen und ihre gesünderen Alternativen
Wir zeigen Dir mithilfe der Nährwert-Ampel fünf besonders zuckerreiche Lebensmittel. Dazu haben wir jeweils eine zuckerärmere Alternative für Dich recherchiert, die entweder völlig ohne weißen Raffinadezucker auskommt oder stattdessen auf gesündere Zuckeralternativen setzt, die sich weniger stark auf den Blutzuckerspiegel auswirken.
1. Müsli
Kölln Knusper-Honig-Nuss Müsli
Zuckergehalt: 19 Gramm Zucker (weißer Raffinadezucker) je 100 Gramm.
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