Klimafreundlicher Wocheneinkauf

So sparst Du CO₂ beim Essen

Klimafreundlicher Wocheneinkauf - So sparst Du CO₂ beim Essen

Nachhaltiger Einkauf
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Unsere Kaufentscheidungen und was wir essen, sind mit dafür verantwortlich, das Ziel, die globale Erwärmung unter zwei Grad zu halten, zu erreichen. Eine einzige klimafreundliche Mahlzeit vermeidet bereits Emissionen, die einer Autofahrt mit einem Benzinauto von 6,5 km entsprechen. Wenn sich alle Menschen in Europa und den USA nur dreimal pro Woche klimafreundlich ernähren, wäre das, als würden 57 Millionen Autos von der Straße genommen oder 4.374 Millionen Bäume gepflanzt werden. Hier erfährst Du, wie ein klimafreundlicher Wocheneinkauf einfach und günstig gelingt.

Diese Kategorien sind für Deinen klimafreundlichen Einkauf wichtig

Produktwahl

Über 60 Prozent aller Emissionen im Zusammenhang mit der Lebensmittelproduktion und des -konsums stammen von Fleisch- und Milchprodukten. Auch das „Umweltbundesamt“ hat die Menschen in Deutschland kürzlich dazu aufgerufen, den Fleischkonsum der Umwelt zuliebe um die Hälfte zu reduzieren. Ein Kilogramm Schweinefleisch verursacht so viel CO₂ wie die Produktion von 80 Kilogramm Kartoffeln. Wähle daher einen größeren Anteil pflanzlicher Produkte als tierische, denn Obst, Gemüse und Getreide haben einen deutlich geringeren Fußabdruck.

Saisonalität

Achte darauf, dass Du möglichst saisonal und frisch einkaufst. Tiefgekühltes Obst und Gemüse verbrauchen viel CO₂ - ebenso wie Gewächshausgemüse, weil es viel Energie für Beleuchtung, Bewässerung und Heizung benötigt. Das bedeutet zwar keine Erdbeeren im Winter, aber dafür weniger Umweltschäden.

Herkunft

Lebensmittel, die per Lufttransport kommen, sollten vermieden werden. Je lokaler das Produkt, desto besser. Lebensmittel aus der Region haben kürzere Transportwege. Durch geringeren Bedarf an fossilen Brennstoffen, zum Beispiel für Tankfüllungen, wird insgesamt weniger CO₂-Ausstoß produziert.

Klimafreundliche Gerichte für Deine Wochenplanung

Wenn Du nur drei Mal die Woche klimafreundliche Mahlzeiten zu Dir nimmst, dann kann das die Welt verändern. Das Schöne am klimafreundlichen Essen ist: Jeder kann es tun. Beginne direkt damit, unsere Ideen in Deinen Wochenplan einzubauen. Achte auch darauf, keine Lebensmittel wegzuwerfen.

Frühling:

Forelle mit Gurkensalat

Spinatknödel mit Frühlingszwiebeln

Spargelcremesuppe

Sommer:

Porridge mit Erdbeeren

Veggie Burger mit selbstgemachten Pommes

Kartoffelpuffer mit Apfelmus

Blumenkohlreis mit Auberginen-Paprika-Gemüse

Herbst:

Lauchsuppe

Pilzrisotto

Kürbis aus dem Ofen mit rote Bete Salat

Winter:

Thymian-Zwiebelkuchen

Gebratener Reis mit saisonalem Gemüse

Vegetarische Wirsingrouladen

Linsensuppe

Fazit

Klimafreundliche Ernährung ist Gewohnheitssache. Dauert es anfangs noch etwas länger beim Einkauf, wirst Du schnell verinnerlicht haben, welche Lebensmittel geeignet sind. Bis dahin kannst Du auch unseren Klima Score nutzen, der Dir anzeigt, wie viel CO₂ ein Lebensmittel aus dem Supermarkt verursacht.

Weiterführende Links:

Umweltbundesamt: Deutsche sollen Fleischkonsum halbieren

Eaternity

CodeCheck: Saisonale Ernährung

Greenpeace: Klimafreundliche Rezepte

Eaternity: Zwiebelkuchen

Klimaschutz Frankfurt: saisonale und klimafreundliche Rezepte

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