Zugegeben, der Versuchung von Süßigkeiten zu widerstehen, ist nicht so leicht. In der Werbung sind sie omnipräsent, an der Supermarktkasse sowieso. Darüber hinaus verstecken sie sich in sehr vielen Lebensmitteln. Bundesernährungsminister Cem Özdemir (Die Grünen) will deshalb an Kinder gerichtete Werbung für ungesunde Lebensmittel verbieten. Laut einer aktuellen Umfrage der Verbaucherschutzorganisation foodwatch ist eine deutliche Mehrheit der Deutschen dafür. Auch Ernährungsinstitute und -gesellschaften sehen die Politik in der Pflicht, Lebensmittelwerbung zu regulieren.
Es gibt doch nichts Besseres, als an einem warmen Sommertag ein erfrischendes, leckeres Eis zu schlecken. Ausgefallene Geschmacksrichtungen, appetitanregende Bilder und bunte verführerische Eisberge in Eisdielen können jedoch über darin enthaltene billige Öle, falsche Aromen oder künstliche Zusatzstoffe hinwegtäuschen. Prädikate wie "selbst gemacht" oder „aus eigener Herstellung“ sind da geschickte, wirkungsvolle Werbebotschaften. Können sich dahinter etwa auch trügerische Mogelpackungen verbergen?
Isotonische Getränke sollen Deinen Körper nach einem schweißtreibenden Training schnell mit Energie und verloren gegangenem Natrium versorgen. „Öko-Test“ hat sich gefragt, ob die Sportgetränke das auch tun und sich 23 verschiedene Produkte genauer angesehen. Das Ergebnis ist ernüchternd: Die Mehrheit der Marken enthält nur wenig Natrium, dafür aber jede Menge künstliche Zusatzstoffe.