Good News of the Month

Nachrichten, die für gute Laune sorgen

Good News of the Month - Nachrichten, die für gute Laune sorgen

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Draußen regnet’s und Du bist auf der Suche nach guter Laune? Dann haben wir fünf Good News für Dich, die das Herbstwetter nur halb so schlimm machen und Dir vielleicht sogar ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

Eine saubere Umwelt als Menschenrecht

Erst vor Kurzem stimmte Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen einstimmig dafür, die gesunde Umwelt zum Menschenrecht zu machen.

43 Länder stimmten dafür, nur vier enthielten sich der Wahl. Als eine Art moralischer Standard könnte der Beschluss auch endlich für strengere Umweltgesetze sorgen. Der Rat schuf zudem einen neuen Posten als Sonderberichterstatter. Dieser Berichterstatter informiert regelmäßig über Fortschritte zum Klimawandel.

Niedersachsen will Bohrungen im Wattenmeer verbieten

Das Niedersächsischen Wattenmeer ist Teil des Unesco-Weltkulturerbes, aus diesem Grund sollen nun die Bohrungen nach Öl und Gas verboten werden.

Die Klimakrise ist im vollen Gange - Das neue Wattenmeergesetz soll die Bohrungen verbieten und könnte bereits im nächsten Jahr realisiert werden. Nachdem das Ölleck in einer Pipeline die südkalifornische Küste verseucht hatte und eine verheerende Umweltkatastrophe auslöste, ist dieser Schritt unglaublich wichtig, um unsere Meere zu schützen!

Schutzgebiete für die Meere

Weniger als acht Prozent unserer Ozeane sind geschützt. Dies soll sich nun aber ändern. 30 Prozent der Ozeane möchte die UN bis 2030 schützen lassen.

Dafür sollen die Mitgliedsstaaten ein Übereinkommen über die biologische Vielfalt verabschieden. In einem hohen Maße sind vorerst nur wenige Meere geschützt, dieser Anteil liegt bei 2,7 Prozent. Schutzgebiete für die Meere sind wirksame Mittel, um die Artenvielfalt zu erhalten und sie nachhaltig zu schützen. Dies funktioniert nur, wenn Fischerei, Schifffahrt und Tourismus in gefährdeten Gebieten verboten werden.

Organisation zum Schutz der Meere: Oceannow

Sind Quallen die neuen Filter für Mikroplastik?

Forscher:innen einer israelischen Universität untersuchen Quallen auf deren Fähigkeit Partikel zu filtern, darunter auch Mikroplastik.

Dieses ist mittlerweile überall zu finden - in den Meeren, den Lebewesen und auch unserer Wasserversorgung. Das Mikroplastik wird im Quallen-Schleim aufgenommen und von den Forscher:innen auf dessen Beschaffenheit untersucht. Ziel ist es herauszufinden, wie die Partikel gefiltert werden und den Schleim industriell herzustellen, um ihn beispielsweise als Filter in Klärwerken einzusetzen.

Greenpeace: Petition gegen Mikroplastik

Seegras gegen den Welthunger

Ángel León ist Drei-Sterne-Koch und entdeckte eine Möglichkeit, den Klimawandel aufzuhalten und eine Lösung für den Welthunger zu entwickeln. Diese Entdeckung nennt sich auch das “Gemeine Seegras”.

Die Samen des Seegrases sind essbar und schmecken wohl wie salziger Quinoa. Die schöne Pflanze wächst hauptsächlich am Meeresboden oder in Flussmündungen. León arbeitet mit einer Universität zusammen, um die Pflanze in einer Bucht anzubauen. Das Seegras soll ähnliche Erträge erzielen, wie Getreidearten, die an Land kultiviert werden. Der größte Vorteil? Es kommt ganz ohne Dünger, Bewässerung und Pestizide aus! Zudem kann es dazu beitragen, dass der Meeresboden wiederbelebt und der CO2-Ausstoß gesenkt werden kann.

Weiterführende Links:

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