Good News of the Month

News, die für gute Laune sorgen

Good News of the Month - News, die für gute Laune sorgen

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CodeCheck

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Wir haben wieder fünf “Good News of the Month” für Dich, die für gute Laune sorgen! Dieses Mal geht es um wasserlösliche Elektronik, Enzyme, die Plastik verdauen können und um ein Verbot korallenschädigender Sonnencremes.

Dr. Ruta Almedom zu Gast beim Weleda Podcast

Unsere Head of Science, Dr. Ruta Almedom war zu Gast beim Weleda Podcast “Mit gutem Beispiel”.

Dort sprach sie mit der Schauspielerin und Gastgeberin Hannah Herzsprung über nachhaltige Kaufentscheidungen und die Power der Konsument:innen. Unsere Kaufentscheidungen beeinflussen die Art und Weise wie Hersteller ihr Produkte produzieren und welche Inhaltsstoffe verwendet werden. Zudem sprachen sie über Naturkosmetik, die Verwirrung durch Bio-Siegel und Greenwashing in der Kosmetik-Industrie. Reinhören lohnt sich!

Wasserlösliche Elektronik

Forscher:innen haben eine Smartwatch entwickelt, deren Schaltkreise und Gehäuse sich nach 40 Stunden im Wasser von selbst auflösen.

Jede:r deutsche Bürger:in produziert jährlich ungefähr 10,3kg Elektroschrott, von dem nur ein kleiner Teil recycelt wird. Umweltfreundliche Recycling-Methoden könnten eine Möglichkeit darstellen, die aufwendige Trennung und das Recycling von Elektroschrott zu vereinfachen. Die Smartwatch besteht aus wasserlöslichen Polymer und Nanokompositionen - übrig bleiben, nachdem sich die Uhr aufgelöst hat, nur wenige Leitungen und Sensoren, die aus Silber gefertigt wurden.

Enzyme aus Rindermägen können Plastik verdauen

Das Biopolymer Cutin veranlasste ein Forscherteam der acib und der BOKU die Pansenflüssigkeit der Rindermägen näher zu untersuchen.

Da die Nahrung der Rinder sehr cutinhaltig ist, fanden sie im Rinderpansen Enzyme, die Kunststoffe abbauen können. Das Ergebnis: Sowohl PET, als auch zwei weitere Biokunststoffe konnten von den Enzymen des Magens “verdaut” werden. Nun wird fleißig daran gearbeitet, die dafür verantwortlichen Enzyme und Mikroben zu identifizieren und daraus eventuell neue Recyclingmethoden zu entwickeln.

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Maßnahmen gegen Kippenstummel

Das Umweltministerium der französischen Regierung beschloss, dass Zigarettenhersteller künftig für die Beseitigung der Kippenstummel zahlen sollen.

Dabei handelt es sich um ungefähr 80 Millionen Euro, die die Hersteller in das Beseitigen und in sogenannte “Sensibilisierungskampagnen” investieren müssen. Festgehalten wurde dies im Kreislauf- und Antiverschwendungsgesetz. Zusätzlich werden Recyclingsysteme und spezielle Mülleimer durch die Regierung gefördert. Ziel ist es, den Zigarettenmüll um 40 Prozent zu verringern - damit ist Frankreich das erste Land, das den Kippenstummeln eine Kampfansage macht.

Verbot für korallenschädigende Sonnencremes in Thailand

In den Marine-Nationalparks sind nun Sonnencremes mit korallenschädigenden Chemikalien verboten worden.

Grund dafür sind Inhaltsstoffe, die das Wachstum der Korallen stört oder verhindert. Diese Inhaltsstoffe umfassen Chemikalien wie Oxybenzon, Octinoxat, 4-Methylbenzylidencampher oder Butylparaben. Viele Strände wurden geschlossen, um einen aktiven Schutz der Korallenriffe zu gewährleisten, andere verbieten die Nutzung von korallenschädigender Sonnencremes. Wer gegen diese Vorschriften verstößt, kann mit einem Bußgeld von circa 2.600 Euro rechnen.

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