Good News of the Month

Nachrichten, die für gute Laune sorgen

Good News of the Month - Nachrichten, die für gute Laune sorgen

Good News of the Week
Shutterstock

von

Heute haben wir sechs Meldungen für Dich, die für gute Laune sorgen. Dieses Mal drehen sich unsere ‘’Good News’’ um das Verbot von Einwegplastik in Deutschland, essbare Plastikhüllen im Supermarkt und mehr Beschäftigte im Umweltschutz. Außerdem erfährst Du, wie Du beim Surfen im Internet die Meere von Plastik befreien oder alternativ Bäume pflanzen kannst und warum dank Ananasabfällen bald vielleicht weniger Bäume gerodet werden müssen.

Bundeskabinett beschließt Verbot von Einweg-Plastik

Dass Wattestäbchen, Pommespieker, Einweg-Geschirr oder To-Go-Becher aus Plastik bald der Vergangenheit angehören sollen, hat das Europäische Parlament bereits im März vergangenen Jahres beschlossen. Demnach soll sogenanntes Einmal-Plastik bis zum 3. Juli 2021 aus den Regalen verschwinden. Nun hat jedoch auch das Bundeskabinett der Verordnung zugestimmt, sodass nun noch Bundestag und Bundesrat grünes Licht geben müssen. Bei einer Abfallbilanz von mehr als 346.000 Tonnen an Einweggeschirr und To-Go-Verpackungen in Deutschland im Jahr 2017 ist diese Verordnung dringend notwendig. Auch wenn wir uns gewünscht hätten, dass nicht noch ein Jahr bis zum Inkrafttreten verstreichen muss, so ist es zumindest ein Schritt in die richtige Richtung.

Essbare Verpackung statt Plastikhülle

Und noch eine gute Nachricht zum Thema Plastikabfälle: Damit Gurken länger frisch bleiben, werden sie oftmals in Plastikverpackungen eingeschweißt. Um diese Kunststoffabfälle in Zukunft zu vermeiden, setzen Edeka, Marktkauf und Netto von nun an auf die Behandlung von Obst und Gemüse mit einer essbaren Schutzschicht. Beim sogenannten ‘’Coating’’ wird aus den Samen, der Schale oder dem Fruchtfleisch der Obst- und Gemüsesorten eine Schutzschicht gewonnen. Diese kann somit ohne Bedenken mitgegessen werden. Dank der Schicht gelangt weniger Sauerstoff in das Innere der Frucht, wodurch weniger Feuchtigkeit entweicht und diese länger frisch bleibt. Bislang ist das Verfahren nur für Zitrusfrüchte und Avocados zugelassen. Du erkennst Produkte mit dieser Schutzschicht an einem Sticker und dem Logo des Kooperationspartners ‘’Apeel Sciences’’.

Apeel Sciences Logo Edeka WWF
Edeka

Mehr Beschäftigte im Umweltschutz

Während in der öffentlichen Debatte oft befürchtet wird, dass Bemühungen zum Umweltschutz lediglich mit Arbeitsplatzverlusten einhergehen, zeigen aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes eine andere Entwicklung. So haben im Jahr 2018 knapp 290.000 Beschäftigte Waren und Dienstleistungen zum Schutz der Umwelt produziert bzw. geleistet. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet das einen Anstieg von knapp zehn Prozent. Besonders im Maschinenbau, also beispielsweise beim Bau von Windkraftanlagen, ist dieser Anstieg zu beobachten.

Suchmaschine ‘’Ekoru’’ spendet Erlöse zum Schutz der Meere

Durchs Internet surfen und dabei die Meere vom Plastik befreien - klingt ziemlich gut, oder? Das dachte sich auch ein Paar aus Kuala Lumpur und gründete die Suchmaschine ‘’Ekoru’’. Ihre Einnahmen spenden sie zu 60 Prozent an Projekte zum Schutz der Meere, beispielsweise an ‘’Big Blue Ocean Cleanup’’ und ‘’Operation Posidonia’’, die die Meere von Plastikmüll befreien und die Ozeane mit Seegras bepflanzen. Die Suchmaschine kannst Du in den Browsern Chrome, Firefox und Edge nutzen. Für Android und iOS-Smartphones gibt’s sie auch als App.

Suchmaschine ‘’Ecosia’’ hat bereits 100 Millionen Bäume gepflanzt

Und noch eine großartige Meldung aus der Welt der Suchmaschinen: ‘’Ecosia’’-Nutzer:innen haben bereits 100 Millionen Bäume gepflanzt. Denn auch ‘’Ecosia’’ spendet einen Großteil seiner Werbeeinnahmen, um damit Bäume auf der ganzen Welt zu pflanzen. All diese Bäume neutralisieren täglich 1771 Tonnen CO2 und tragen damit zur Bekämpfung des Klimawandels bei. Wir gratulieren und freuen uns auf die nächsten 100 Millionen Bäume.

Papier aus Ananas statt Holz

Bleiben wir beim Thema Bäume: Der weltweite Papierverbrauch steigt von Jahr zu Jahr, sodass auch immer mehr Bäume gefällt werden müssen, die jedoch dringend als CO2-Speicher benötigt werden. Etwa jeder fünfte gerodete Baum wird weltweit zur Papierherstellung genutzt. Studierende aus Hannover forschen deshalb an einer umweltfreundlichen Alternative zur Papierherstellung. Die nötige Zellulose gewinnen sie dabei aus Abfällen der Ananaspflanze. Zugleich würden den Landwirt:innen in Anbauländern wie Costa Rica damit die Entsorgungsanstrengungen abgenommen werden. Das Papier aus Ananas-Zellulose sei darüber hinaus zu 100 Prozent biologisch abbaubar und auch das Herstellungsverfahren benötige weniger Schadstoffe. Auf lange Sicht könnte so die Abholzung reduziert und neue Arbeitsplätze in den Ananas-Anbauländern geschaffen werden.

Weiterführende Links:

Ich möchte den Codecheck-Newsletter abonnieren und keine News mehr verpassen

0/5 0 Stimmen

Weitere Beiträge, die dich interessieren könnten

[final] Grünes Peeling
Produkte im CodeCheck –
ruta bewertungskreis codecheck
Bewertungskreis und Nährwertampel bei CodeCheck –
[final] Svitlana / Unsplash 80
Anleitung zur einfachen Vermeidung von Müll im Alltag –

Anzeige

[final] Headerbild

Natürliche Lippenpflege in der kalten Jahreszeit

Im Winter werden die Lippen durch starke Temperaturschwankungen und trockene Luft besonders beansprucht. Mit einer reichhaltigen Lippenpflege kannst du spröden Lippen jedoch gut vorbeugen: Mit natürlichen Inhaltsstoffen, einer nachhaltigen Philosophie und ausgezeichnet mit dem 100-prozentigen Green Label von CodeCheck bringt dich die Lippenpflege von OYESS zart und geschmeidig durch den Winter.

Produkte für dich entdeckt

[final] Biofach 2024

Neues von der BIOFACH 2024

Vom 13. bis 16. Februar 2024 fand bereits zum 35. Mal die BIOFACH, die weltweit größte Messe für Biolebensmittel, in Nürnberg statt. Bei diesem Treffpunkt der Bio-Community dreht sich alles rund um die Themen Biolebensmittel, Biogetränke und ökologische Non-Food-Produkte.

Feste Duschen im „Öko-Test“

[final] Öko-Test Feste Duschen

Gute Alternativen zu herkömmlichem Duschgel

Kompakt, ergiebig und plastikfrei – immer mehr Hersteller kommen mit festen Duschen auf den Markt. Die Waschstücke werden auch gern gekauft, denn sie sind eine gute Alternative zum herkömmlichen Duschgel. Das kann „Öko-Test“ weitestgehend bestätigen. Im Test waren 30 feste Duschgele, konventionelle und zertifizierte naturkosmetische Produkte. Das erfreuliche Ergebnis: Knapp über zwei Drittel der festen Duschgele sind mit Bestnote empfehlenswert. Nur wenige Inhaltsstoffe sind bedenklich.

Sicher schminken

[final] Kinderkosmetik

Gefährliche Inhaltsstoffe in Kinderkosmetik erkennen

Prinzessin, Löwe, Ritter oder Clown: In der Faschingszeit stehen Glitzerpuder, Lipgloss und spezielle Schminksets bei Kindern besonders hoch im Kurs. Mit ein bisschen Farbe auf Gesicht und Nägeln verwandeln sie sich im Nu in bunte Fantasiegestalten. Doch ist diese Kosmetik überhaupt für Kinder geeignet? Wie sicher sind die Inhaltsstoffe? Wir haben Herrn Dr. Urs Hauri, Experte für Inhaltsstoffe in Kosmetik und stellvertretender Leiter Chromatographie des Schweizer Kantonalen Laboratoriums Basel-Stadt, zum Thema befragt.

Orangensaft im „Öko-Test“

[final] Öko-Test Orangensaft 100

Oh, oh, Orangensaft ...

„Öko-Test“ wollte wissen, ob Orangensaft, der derzeit wie andere Lebensmittel immer teurer wird, sein Geld wenigstens wert ist. Das Urteil ist nicht eindeutig. Zwar stimme die Qualität meistens, sagen die Tester:innen, aber die Arbeitsbedingungen auf den Orangenplantagen stellen sie nicht überall zufrieden. 19 Produkte standen auf dem Prüfstand, nur ein fair gehandelter Discountersaft schneidet „sehr gut“ ab.