Zahnpflege, aber richtig!

So bekommst Du gesunde, schöne Zähne

Zahnpflege, aber richtig! - So bekommst Du gesunde, schöne Zähne

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Beim Zähneputzen können sich Fehler einschleichen? Oh ja! Die richtige Zahnbürste, die Putztechnik, die Zahnpasta, die Zeit und Dauer – All das beeinflusst Dein tägliches Ritual. Doch der Mund ist so individuell, wie unsere Persönlichkeit, deswegen gibt es auch Unterschiede in der Zahnpflege. Hier erfährst Du alles, was du über gesunde Zähne wissen musst und erhältst Tipps für Deine Zahnpflege-Routine.

Die richtige Zahnbürste

Jede:r kennt sie, die gute alte Handzahnbürste. Ein großer Pluspunkt ist, dass sie sehr einfach zu bedienen und günstig ist. Was das Thema Nachhaltigkeit betrifft, schneidet sie jedoch schlecht ab. Mittlerweile gibt es viele Alternativen aus Holz und Bambus, die sogar im Biomüll entsorgt werden können. Doch die Putzleistung ist meist nur gering, sie gelangt nicht an alle Stellen und kann das Zahnfleisch durch zu hohen Druck irritieren.

Bei der elektrischen Zahnbürste sieht es da schon deutlich besser aus. Die Produkte rotieren ungefähr 8.000 Mal pro Minute und können durch speziell verbaute Sensoren, die Putzleistung verbessern. Hinzu kommt, dass sie auch an schwierige Stellen gelangen, das Zahnfleisch schonen und trotzdem verlässlich Plaque entfernen. Die einzigen Nachteile sind der Anschaffungspreis und, dass die Zahnbürste regelmäßig aufgeladen werden muss.

Bei den Ultraschall- und Schallzahnbürsten werden 30.000 bis 40.000 Schwingungen pro Minute erzeugt. Sie ist Zahnärzt:ins Liebling. Die Zahnbürste muss nicht auf die Zähne gedrückt werden, sie reinigt am besten ganz ohne Druck, was sie äußerst zahnfleischschonend macht. Die Nachteile sind ähnlich der elektrischen Zahnbürste - die Anschaffungskosten sind meist sogar höher, das Gerät muss regelmäßig aufgeladen und Bürstenköpfe nachgekauft werden.

Putztechniken

Die KAI-Technik ist weit verbreitet. Hierbei werden die Kauflächen, die Außenseite und die Innenseite der Zähne in dieser Reihenfolge geputzt. Begonnen wird mit den Kauflächen, die mithilfe einer Hin- und Herbewegung gereinigt werden. Danach folgen Außen- und Innenflächen, die in einer kreisenden Bewegung geputzt werden. Nicht die Rückflächen der Backenzähne vergessen!

Das sogenannte “Auswischen” dürfte auch bekannt sein. Dabei wird die Bürste an der Innenfläche der Zähne, in einem 45 Grad-Winkel angesetzt und vom Zahnfleisch in Richtung der Kauflächen “ausgewischt”.

Zahnpasta und Zahnseide

Zahnpasta gibt es in den verschiedensten Geschmackssorten. Wichtige Auswahlkriterien sind jedoch der RDA-Wert und der Gehalt an Fluorid.

Fluorid in Zahnpasta: Ja oder Nein? Bei diesem Thema spalten sich die Geister. Viele Bio-Zahnpasten verzichten komplett auf den Inhaltsstoff, aber ist er wirklich so schädlich wie teilweise angenommen wird? Wer Zahnpasta mit Fluorid nutzt, kann Karies vorbeugen. Die AWMF empfiehlt zudem fluoridhaltige Zahnpasten. Empfehlenswert ist ein Fluoridgehalt von 1.000 ppm.

Schädliche Stoffe in Zahnpflegeprodukten

Unsere Datenbankanalyse zeigt: 56 Prozent aller Zahnpasten enthalten den bedenklichen Stoff Titandioxid. Auch in 41,5 Prozent aller Kinderzahnpasten ist der Inhaltsstoffe vertreten. Der Farbstoff E171 wird von der Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) als nicht sicher bewertet. Als UV-Filter auf der Haut gilt er als unbedenklich, durch Zahnpasta kann der Stoff jedoch versehentlich vom Körper aufgenommen werden. Die EFSA bewertete Titandioxid kürzlich neu und kam zu dem Ergebnis, dass eine erbgutschädigende Wirkung nicht ausgeschlossen werden kann.

Zahnpasta ohne Titandioxid:

Der richtige Zeitpunkt und die Dauer

Es wird empfohlen, die Zähne nach dem Essen zu reinigen. Die Putzdauer unterscheidet sich zwischen den Zahnbürsten. Die verbreitetste Dauer sind drei Minuten, bei elektrischen Produkten kann sich die Dauer auch auf zwei Minuten verringern.

Fazit

Deine Zähne begleiten Dich Dein ganzes Leben lang. Es lohnt sich also, auf die richtige Zahnpflege zu achten. Beobachte Dich selbst und was sich in Deiner Routine gut anfühlt. Hast Du erst Deine perfekte Routine entwickelt, wird der jährliche Termin beim Zahnarzt ein Kinderspiel!

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